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DasErste.de Forum Verbotene Liebe Fanfiction Der leichte und schwere Weg (FF)
Thema: Der leichte und schwere Weg (FF)
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antworten Seite 3 von 139  1 | 2 | 3 | 4 | 5  
16.10.2012 | 00:04 Uhr
schnecke0411
Erfahrener Benutzer
Liebste Ela, ich liebe deine Geschichte und kann die nächste Fortsetzung kaum erwarten
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23.10.2012 | 07:34 Uhr
Ela29
Erfahrener Benutzer
Anfangs war es ein zurückhaltender Kuss aber je länger er dauerte umso fordernder, leidenschaftlicher wurde er. Irgendwie schafften sie ins Schlafzimmer und konnten so ihre Sehnsucht befriedigen und fingen an sich neu kennenzulernen. Die Vertrautheit zwischen den Beiden wuchs mit jeder Minute ihres Zusammenseins.
Mitten in der Nacht saß Marlene am Bettrand und rekapitulierte den gestrigen Tag und die letzten Stunden. Alles fühlte sich an als wäre sie endlich zu Hause angekommen wäre aber gleichzeitig wusste sie das ein schwerer Gang noch bevor stand. Angst hatte sie keine, was sie doch erstaunte. Sie wusste, dass sie Tristan tief verletzen würde aber es ging nicht anders. Mit einem Jawort hätte sie alle in ein Unglück gestürzt. Den einzigen Vorwurf den sie sich machte dass sie nicht schon früher ihren Gefühlen nachgegeben hatte.
Marlene zuckte wohlig zusammen als sie Rebeccas Hand auf ihrem Rücken spürte, trotz ihrer Sorgen bekam sie eine Gänsehaut und ließ sich bereitwillig zu Rebecca ziehen. Rebecca nahm Marlene in ihre Arme und fragte Marlene was sie jetzt vorhabe. „Ich werde zu Tristan gehen und ihm sagen, dass ich ihn nicht heiraten werde!“- „Soll ich mitkommen?“ fragte Rebecca. Marlene stützte ihre Arme auf und schüttelte mit dem Kopf: „Nein, das muss ich allein hinter mich bringen. Ich habe dieses Chaos angerichtet, ich muss es auch wieder ordnen!“-„Bist Du Dir sicher…?“ Rebecca war besorgt aber Marlene unterbrach sie indem sie Rebecca küsste. „Es wird nicht einfach aber es geht nicht anders. Danach werde ich zu meinen Eltern fahren und Ihnen reinen Wein einschenken müssen“ seufzte Marlene.
Sie schaute Rebecca an beugte sich zu ihr und flüsterte: „Aber jetzt will ich nicht mehr reden!! Ihre Augen funkelten und beide versanken in einen intensiven, leidenschaftlichen Kuss und ihre Hände gingen erneut auf Wanderschaft.
Einige Stunden später stand Marlene vor Tristans Bett und zitterte leicht. Sie hatte Angst war aber gleichzeitig in ihrem Vorhaben bestärkt. Sie holte tief Luft, spannte kurz ihren Körper bevor sie Tristan weckte. Tristan war erstaunt seine Braut vor der Hochzeit zu sehen und wurde sofort hellwach als er Marlenes Gesicht sah.
„Ich muss mit Dir reden, Tristan. Ich möchte, dass Du mir bitte zu hörst und dann….“ Marlene Stimme wurde brüchig und wich dem Versuch einer Berührung von Tristan aus. „Ich…Ich kann Dich nicht heiraten! Es wäre falsch weil es ich dich nicht so liebe wie Du es verdient hättest.“ – Tristan konnte kaum glauben was er da hörte und suchte in Marlenes Gesicht eine Spur dass es doch nur ein schlechter Scherz war. Aber es war nicht so. „Warum, ich will nur ein Warum!! Und warum gerade jetzt?“
Marlene stand auf drehte sich von Tristan weg und antwortete: „Ich liebe einen anderen Menschen, nur war mir lange Zeit darüber nicht im Klaren. Nein, ich wollte es nicht wahrhaben.“ Tristan wusste in diesem Moment nicht ob er jetzt wütend oder einfach nur traurig sein sollte, eins war klar…ihm war speiübel. Er sprang aus dem Bett, packte Marlene und brüllte sie an wer dieser Mensch sei. Marlene versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, Tristans Verhalten machte ihr Angst obwohl er allen Grund hatte so eine Reaktion zu zeigen. „Es ist völlig egal wer dieser Mensch ist, es ändert nichts daran dass meine Gefühle für Dich nicht stark genug sind um Dich zu heiraten!“ stammelte Marlene. Sie wollte Rebecca aus der Schusslinie nehmen denn der Umstand dass ausgerechnet Tristan Schwester ihr Herz gehörte macht das Ganze nicht einfacher. „Ich werde es Dir erzählen aber nicht jetzt!“—„Nein, jetzt…dass bist Du mir schuldig!“ zischte Tristan.
Marlene ergriff, mal wieder, die Flucht und lief in der Schlosshalle ihrer Mutter und ihren Schwestern in die Arme. Aufgelöst erklärte Marlene kurz die Situation und wollte nur nach Hause
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23.10.2012 | 07:35 Uhr
Ela29
Erfahrener Benutzer
Es herrschte helle Aufregung über die geplatzte Hochzeit. Tristan war untröstlich aber auch ungewöhnlich ruhig, nur seine Augen verrieten seine Gefühlslage. Helena, seine Zwillingsschwester, machte sich Sorgen und hielt Rebecca, die sie in der Küche traf, fest um herauszufinden wer die Person war der Tristan die Frau genommen hatte. Rebecca war unfähig zu antworten und flüchtete aus der Küche. Helena registrierte verwundert Rebeccas Verhalten und ein Gedanke schoss ihr durch den Kopf. „Nein, das kann nicht! Das glaube ich nicht!“ und rannte hinter Rebecca her….
Währenddessen stand Marlene am Fenster und schaute hinaus, wohlwissend dass ihre gesamte Familie auf eine Antwort wartete. „Ich habe viel zu lange meine Gefühle unterdrückt und an etwas festgehalten was ich mir eingeredet habe.“ Thomas, Marlenes Vater, brauste leicht auf denn diese Erklärung war ihm zu dürftig, fast armselig. „Welche Gefühle hast Du unterdrückt? Könntest Du Dich bitte klarer ausdrücken!“ polterte er. Viktoria versuchte die Wogen zu glätten indem sie darauf verwies dass Marlene alle Zeit hatte um sich zu erklären.
„Ich liebe Rebecca von Lahnstein und das schon eine ganze Weile. Aber ich habe versucht meine Gefühle zu unterdrücken und mich an Tristan geklammert. Ich habe mir versucht einzureden dass Tristan der Mensch ist den ich liebe!“ Marlene drehte sich und sprach weiter: „ Und jetzt stehe ich hier, habe ein Trümmerfeld hinterlassen weil ich zu feige war….“ Marlene brach im Satz ab und sackte innerlich zusammen, es war zu viel. Die Eindrücke der letzten 24 Stunden überrannten sie und ihre Familie fing sie auf….
Helena erwischte Rebecca im Schlossgarten, packte sie und riss sie zu sich herum. „Sag mir dass das nicht wahr ist! Du bist der Mensch für den Marlene die Hochzeit hat platzen lassen. Wie konntest Du das Deinem Bruder antun!“ Rebecca wusste nicht wie sie antworten sollte aber sie kam auch nicht dazu weil Helena weiter auf sie schimpfte. Sie war so eingeschüchtert und war froh als sie Ellen sah.
„Was ist hier los?“ fragte Ellen und blickte die beiden Schwestern an. „Marlene hat Tristan heute Morgen gesagt, dass sie ihn nicht heiraten wird und der Grund ist Rebecca!“ und zeigte auf ihre Schwester. „Aber er weiß noch nichts von seinem Glück, dass seine Schwester ihm die Braut ausgespannt hat.“
Ellen sah Helena an „Nun dann wird es ja wohl eine Freude für Dich sein dieses Deinem Bruder unter die Nase zu reiben, oder? Etwas anderes hast Du ja nicht vor!“ Ellen nahm Rebecca an die Hand wandte sich nochmals an Helena: „Es leicht jemanden zu verurteilen aber es gibt immer zwei Seiten. Hast Du Dir die Mühe gemacht die zweite Seite zuhören? Warum auch?“ Zu Rebecca gewandt: Und Dich bringen wir aus der Schusslinie!“ und zog sie von Helena weg.
„Wo bringst Du mich hin?“ fragte Rebecca als sie im Auto saßen aber Ellen zuckte nur mit ihren Schultern das sie selbst keine Antwort hatte. „Einfach in der Gegend umher fahren und dann sehen wir weiter“ Ellen war wirklich ratlos.
Marlene hingegen konnte sich der Unterstützung der Familie sicher sein obwohl sie die Entscheidung ausgerechnet am Hochzeitsmorgen Tristan den Laufpass zu geben, nicht guthießen. An den Gedanken dass ihre Tochter ihr Herz an Rebecca verloren hatte, daran mussten sie sich gewöhnen
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23.10.2012 | 07:35 Uhr
Ela29
Erfahrener Benutzer
Marlene sehnte sich nach Rebecca und erinnerte sich an letzte Nacht in der sie beide glücklich waren und jetzt hatte sie das Gefühl vor einem Trümmerfeld zu stehen und nicht wissend wie sie das je wieder gutmachen konnte. Sie machte sich bittere Vorwürfe zu lange mit sich gekämpft zu haben und alle Beteiligten tief verletzt hatte, vor allem Tristan. Wie sollte es nur jetzt weitergehen?
„Ich will zu Marlene, ich muss sie sehen. Bitte bring mich zu Ihr!“ Rebecca sah Ellen bittend an. „Findest Du das dass eine gute Idee ist? Ich bin mir da nicht so sicher!“ erwiderte Ellen und fühlte sich leicht unwohl bei den Gedanken zu den Wolfs zu fahren.
Sie konnte Rebecca überreden im Wagen zu warten um zu testen ob die Familie bereit war Rebecca zu sehen. Also stieg Ellen die Treppen hoch und klingelte nach kurzem Zögern. Thomas war erstaunt die junge Ärztin zu sehen und ließ sie in die Wohnung. Marlene stürzte zu Ellen und fragte nach Rebecca und lief nach deren Antwort aus der Wohnung.
„Tja, ich glaube sie müssen mit mir Vorlieb nehmen!“ entschuldigte sich Ellen. „Es tut mir Leid, dass ich hier so rein geplatzt bin aber ich konnte Rebecca nicht von ihren Vorhaben, hierher zu fahren, abbringen.“ Victoria bat Ellen ein Kaffee an so dass alle die Zeit überbrücken konnten bis Marlene wieder auftauchte.
Marlene flog regelrecht die Treppen runter. Trotz aller widrigen Umstände lächelte sie und freute sich Rebecca wiederzusehen. Sie umarmten sich und die Vertrautheit zwischen den Beiden war wieder spürbar. Marlene erzählte von Tristans Reaktion und ihrer Flucht. Sie setzte sich ins Auto und ließ ihren Tränen freien Lauf…. Rebecca versuchte sie zu trösten und kniete vor Ihr: „Wir werden das schaffen und Du bist nicht allein! Marlene ich habe Dir schon einmal gesagt, dass Du eine starke Frau bist.“ Sie nahm Marlenes Hände und küsste sie. „Ich glaube es ist besser, dass Tristan erst mal nichts von uns weiß!“ kam es unsicher von Marlene. Rebecca stand auf, hob die Augenbrauen:“ Ich glaube dafür ist es zu spät….Helena hat es mitbekommen.“
Marlene atmete tief ein „Lust auf ein Kaffee in der Höhle des Löwen?“ ohne eine Antwort abzuwarten zog sie Rebecca mit in die elterliche Wohnung. Rebecca stand im Wohnzimmer und fühlte sich in ihre Schulzeit zurück versetzt….es fühlte sich an als ob sie etwas verbrochen hatte und jetzt vom Schulleiter eine Strafpredigt über sich ergehen lassen musste. Marlene ging es selbst nicht besser….heute hätte ihre kirchliche Hochzeit sein sollen und jetzt stand sie mit der Frau, die sie liebte, vor ihren Eltern.
Der Rest der Familie grinste in sich hinein obwohl es eine merkwürdige Situation war. An den Gedanken, dass Marlene jetzt eine Frau mit nach Hause brachte daran mussten sie sich gewöhnen. Die Situation entspannte sich weil Ellen Geschichten aus ihrem Studium erzählte und trug dazu bei das alle in Anbetracht des Tages ein wenig gelöster waren.
Sie wurden aus der fröhlichen Stimmung herausgerissen weil jemand wie ein wilder an die Eingangstür hämmerte. Kim öffnete die Tür und wurde fast von Tristan umgerissen der wütend an den Tisch stürmte.“ Also doch! Wie konntest Du nur? Wie konntest Du mir die Frau nehmen, die ich geliebt habe?“ brüllte er seine Schwester an und bewegte sich bedrohlich auf Rebecca zu. „Das wirst Du mir büßen, das schwöre ich Dir! Ich werde dafür sorgen das Dir nichts mehr bleibt!“ zeigte auf Marlene und zischte weiter: „ Und Sie wirst Du auch verlieren, so wahr ich hier stehe!“ Ellen und Thomas waren gleichzeitig aufgesprungen um Tristan von Rebecca wegzuziehen. Seine ganze Wut entlud sich gegen Rebecca.
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23.10.2012 | 15:21 Uhr
schnecke0411
Erfahrener Benutzer
Da warst du heute morgen aber schon schön fleißig
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10.11.2012 | 09:23 Uhr
Ela29
Erfahrener Benutzer
Rebecca war fassungslos, sie war sich im Klaren dass sie ihren Bruder verlieren würde aber auf so eine extreme Reaktion war sie nicht vorbereitet. Nachdem sich alle einigermaßen beruhigt hatten verabschiedeten Rebecca und Ellen von der Familie Wolf. Auch wenn sie liebend gern bei Marlene geblieben wäre aber sie wollte einfach nur weg…sie war zu tiefst erschüttert und gleichzeitig schämte sie sich. Ellen nahm sie mit in die Pension da sie die Befürchtung hatte, dass Tristan nochmals auf seine Schwester verbal einprügelte. Alles war viel zu frisch und die Emotionen waren auf dem Siedepunkt.
In den nächsten Tagen versuchte Marlene mit Tristan zu reden aber er lehnte jedes Gespräch ab. Zu tief saß die Verletzung, die er durch die beiden Frauen erfahren hatte. Seine ganze Wut fokussierte er auf Rebecca und seine Ex-Verlobte war für ihn gestorben. Er löste den Managervertrag, den er mit ihr hatte, auf. Der Versuch Marlene bezüglich der Anteile des No Limits auszuzahlen war gescheitert. Marlene weigerte sich standhaft es auch nur in Betracht zu ziehen.
Rebecca blieb einige Tage bei Ellen, die sich bemühte, ihr den Aufenthalt so bequem zu machen. Sie überließ ihr das Bett und ging abends ins Kino damit Marlene und Rebecca allein ein konnten. Aus purer Freundschaft sah sie sich die komplette Millennium-Trilogie in einem Programmkino an. „Damit ihr mal wirklich Zeit für einander habt! Aber treibst nicht so wild!“ verabschiedete sie sich von den Beiden und amüsierte sich herzhaft über die puderroten Köpfe….
Rebecca entschied wieder in die Orangerie zurück zu kehren weil es immer noch ihr zu Hause war. Dennoch vermied sie es ins Haupthaus zu gehen und hatte Glück das Justus und Frau Linse persönlich dafür sorgten dass ihr an nichts fehlte, zumindest was die Verpflegung anging. Der Rest der Familie mied sie außer Elisabeth, die versuchte Rebeccas Version zu erfahren. Es war ein gutes Gespräch und. Elisabeth gab sich Mühe Rebecca zu verstehen. Sie nahm Rebecca in den Arm und versicherte ihr dass sie mir ihr fühlen konnte.
Marlene und Rebecca sahen sich oft sie konnten aber nur in der Orangerie oder in der elterliche Wohnung von Marlene aber auch nur wenn keiner restlichen Familie anwesend war. Rebecca wollte ihre Beziehung nicht in der Öffentlichkeit leben da sie vor weiteren Ausbrüchen von Tristan Angst hatte. Marlene nahm es hin aber es gefiel ihr nicht. Sie hatte sich für Rebecca entschieden und es war ihr egal was die Menschen von ihr dachten. Hauptsache Rebecca war bei ihr, alles andere war nebensächlich. postende
Ellen und Rebecca lungerten faul auf der Couch und redeten über alles Mögliche nur nicht über Marlene. Ellen runzelte die Stirn: „Irgendwas war faul im Staate Dänemark… Normalerweise war im jeden zweiten Satz immer der Name Marlene gefallen, hmmm!“ Ellen schaute Rebecca an. „Willst Du mir bitte jetzt sagen was mit Dir los ist?“ – „Marlene und ich haben uns gestritten!“ und lugte zu Ellen aber da kam nur ein bedeutungsschwangeres „Aha“ Also erzählte Rebecca von heute Mittag als Marlene und sie an der Rheinpromenade entlang gingen. Marlene nahm ihre Hand und wollte sie küssen aber sie entzog sich von Marlenes Liebesbekundungen. Woraufhin Marlene Rebecca mit einem „Na dann nicht“ einfach stehen ließ
Ellen zog die Augenbrauen hoch und erwiderte: „ Lass mich das bitte mal zusammenfassen….Marlene hat sich in Dich verliebt, hat gegen ihre Gefühle gekämpft, hat Tristan am Morgen der Hochzeit verlassen…für Dich, sie liebt Dich, steht zu Dir, zu Euch und Du , die erfahrener ist und sich mit der Homosexualität auseinander gesetzt hat, kneift!? Warum?“- „Ich habe Angst, dass Tristan noch mehr ausflippt. Es ist ja jetzt kaum zum Aushalten!“ Rebecca stand auf „Ich wünschte ich wäre nie nach Düsseldorf gekommen! Marlene wäre mit Tristan verheiratet und alles wäre gut!“
Beide bemerkten nicht, dass Marlene den letzten Satz gehört hatte und sich auf dem Absatz umdrehte und ging…
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10.11.2012 | 09:23 Uhr
Ela29
Erfahrener Benutzer
Mensch Rebecca, rede nicht so ein Mist! Was soll der Quatsch? Himmel, Marlene liebt Dich, sie will nur Dich und Du redest so ein Müll“ Ellen war leicht angefressen nahm Rebecca aber in den Arm und hielt ihre Freundin bis sie sich beruhigt hatte. Sie konnte Rebecca verstehen aber sich ewig vor Tristan zu verstecken, war auch keine Lösung. Aber Ellen sah ein das Reden jetzt keinen Sinn hatte.
Am nächsten Tag war Ellen mit Marlene verabredet und war verwundert dass Thomas, Marlenes Vater, ihr die Tür öffnete. Sie fragte nach Marlenes Verbleiben aber Thomas wusste es nicht. Thomas bot ihr Kaffee an aber Ellen fragte nach einem Bier, der Tag heute war richtig mies gelaufen. Marlenes Vater war erfreut denn so musste er sein Bier nicht allein trinken. „ Die beiden haben Streit, oder?! Aber warum?“ stellte Thomas fest. „Die letzten Monate war Marlene der Hasenfuss jetzt ist es Rebecca….“- Und am liebsten würde sie sie zurück nach New York gehen“ zischte Marlene, die unbemerkt den Raum betreten hatte. Ellen und Thomas verschluckten sich beinahe an ihren Getränken aber Ellen hatte sich schnell gefangen und erwischte Marlene am Arm und zog sie neben sich auf den Stuhl. „Sie hat einfach Angst! Angst, dass Dir etwas geschieht oder dass Du Dich doch anders entscheidest! Rebecca ist ganz allein, ihre Familie meidet sie und die gute sitzt in der Orangerie und fängt halt das Grübeln an!“ Sie sah Marlene an und fuhr fort: „Schau, Du bist nicht allein….Deine Familie steht hinter Dir. Hier kannst Du Dich auffangen lassen wenn es Dir nicht gut geht. Aber was hat Rebecca? Ihre Freunde, Dich aber ihre eigene Familie hat Sie mal wieder im Stich gelassen. Freunde können die Familie nicht immer ersetzen.“ – „Aber ich bin doch jetzt ihre Familie!“ brauste ihr Gegenüber auf. „Dann geh zu Ihr und versöhn Dich mit Ihr. Zeig Ihr, dass Du es verstehst und gib Ihr die Zeit!“ antwortete Ellen. Marlene sah zu ihrem Vater und Ellen die ihr mit einer Handbewegung klar machten dass sie endlich gehen sollte. Während Marlene auf dem schnellsten Weg zu Rebecca fuhr, entschlossen Ellen und Thomas in den Wald zu fahren. Ellen brach ihren Schwur nie wieder so viel zu trinken und versackte mit Thomas im Gestüt.postende
Marlene riss die Tür auf und fand ihre Freundin, wie ein Trauerkloß, auf der Couch sitzend. Sie ging zu Ihr und nahm sie fest in die Arme. Immer wieder küsste sie Rebecca und versicherte ihr wie sehr sie sie lieben würde und das allein Rebecca das Tempo vorgab. Sie neckte Rebecca und mit ihren Liebkosungen schaffte sie es dass ihre Kleine wieder lächelte. Ihre Versöhnung feierten sie mit einer leidenschaftlichen, zügellosen Nacht.
Mit der Zeit wuchs die Vertrautheit zwischen den Beiden und genossen jede Minute ihres Zusammenseins. Rebecca weigerte sich noch immer ihre Liebe in der Öffentlichkeit zu leben aber Marlene nahm es hin. Schuld war Tristan der immer noch unversöhnlich gegenüber seiner Schwester war und sie bei jeder Gelegenheit piesackte. Eine Zeitlang erschien er unangemeldet morgens in der Orangerie um Rebecca einschüchtern zu wollen. Aber Marlene beschützte ihre Freundin indem sie ein Selbstbewusstsein entwickelte der einen Löwenmutter gleichkam. Sie machte ihren ehemaligen Verlobten unmissverständlich klar dass er unerwünscht war und bat Justus das Türschloss auszuwechseln damit niemand mehr in die Suite platzen konnte. Es war ein Schutz vor unangemeldeten Besuch denn die Beiden hatten ihren „Wirkungskreis“ außerhalb des Bettes ausgeweitet und da war jede Störung einfach nur hinderlich….
Ellen hingegen hatte sich etwas zurückgezogen und auf Nachfrage von Rebecca entschuldigte sie dies mit viel Arbeit und das man in der ersten Phase der jungen Liebe einfach nicht stören wollte. Stirnrunzelnd hatte Rebecca dieses zur Kenntnis genommen aber glaubte ihr kein Wort. Marlene hatte die Vermutung dass irgendetwas in New York geschehen war und erzählte von dem Gespräch am Rhein. Beide entschlossen sich Ellens Geheimnis lüften zu wollen.
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10.11.2012 | 09:24 Uhr
Ela29
Erfahrener Benutzer
Währenddessen saß Ellen am Rhein und dachte über die letzten Wochen nach. Das Gespräch mit Marlene über den leichten und schweren Weg hatte sie nicht vergessen. Sie war mittlerweile gern in Düsseldorf und konnte nach langer Zeit mal wieder einigermaßen entspannt durch das Leben gehen. Aber ihre Erinnerungen trugen sie zurück nach New York…. Sie sprang auf, schüttelte sich und wünschte sich mal wieder nach einem medizinischen Notfall, natürlich mit einem Happy End.
Es wurde ein Jubiläum der Lahnstein Holding im No Limits gefeiert und alle waren eingeladen. Um der Tanzfläche herum hatten sich alle versammelt: Die Lahnsteins standen auf der einen und die gesamte Familie Wolf geschlossen auf der gegenüberliegenden Seite. Rebecca hingegen befand sich allein zwischen den Menschen, hielt aber immer Augenkontakt zu Marlene. Es war bezeichnet dass ihre eigene Familie sie so sehr mied und ihr blutete das Herz. Einzig Elisabeth hielt den Kontakt zu ihr. Sie spürte wie zwei Arme sie umfassten und Ellens Stimme hörte um sich für ihr zu spät kommen entschuldigten. Nach und nach versammelten sich Christian, Olli und Andi zu den Beiden.
Tristan ging erhobenen Hauptes auf seine Schwester zu und blieb verdammt nahe vor ihr stehen:“ Na, ganz allein? So ist es richtig! Was anderes hast Du auch nicht verdient!“ er sah zu Marlene rüber und sprach weiter: „ Ohne mein Zutun hat sie sich von Dir abgewendet. Schade!“ Tristan funkelte sie an und ballte seine Fäuste „Ich werde Dich fertigmachen! Wenn ich könnte dann würde ich Dich….“ Der Bruder konnte nicht weitersprechen da Ellen sich zwischen die Geschwister gedrängt hatte „ Wage es Dich irgendetwas zu sagen. Du kannst Dich freuen, dass ich den hippokratischen Eid geleistet habe ansonsten würde die Devise noch nen Spruch sonst Kieferbruch gelten. Du kleiner, armseliger, feiger Adelsdepp!“ zischte Ellen ihn an. Tristan sah sie triumphierend an, da er wusste dass ihm nichts geschehen würde. Eine Hand legte sich auf Ellens Schulter, schob sie beiseite: „ Also, ich habe diesen hippo…Eid nicht geleistet und deswegen Hau ab oder Dein feines Adelsgesicht braucht eine Komplettsanierung!“ brummte Andi. Tristan trollte sich und die Freunde versammelten sich um Rebecca herum wie ein Schutzpanzer und Ellen nahm ihre Hand, drückte sie und ihre Augen sahen sie mit einer Herzlichkeit und Wärme an so dass Rebecca wieder Mut fasste. Sie war nicht allein….
Thomas hatte das Geschehen von weitem beobachtet und das Ganze ging ihm gehörig gegen den Strich. Er sah seine älteste Tochter an, die mit entsetzter Miene das gleiche beobachtete. Nur waren ihr die Hände gebunden da Rebecca ihr jeglicher Einmischung verboten hatte. Ihre Freundin hatte Angst dass auch sie zur Zielscheibe von Tristan wurde.
Marlenes Vater sah seine Frau an und ihre Augen verrieten ihm das auch sie das nicht guthieß und nickte ihm zu. Thomas straffte seinen Anzug bevor er festen Schrittes quer über die Tanzfläche auf Rebecca zuging. Er verschränkte die Arme und sprach: „ Meine Töchter kosten mich Nerven, Schweiß und Tränen aber sie schenken mir Schwiegersöhne, vielleicht auch Enkelkinder!“ Thomas schaute angestrengt und ernst während Rebecca ihn mit offenem Mund ansah „….aber sie schenken mir auch…Schwiegertöchter!“ Sein Gesicht veränderte sich als er mit der Freundin seiner Tochter sprach, Thomas lächelte und seine Augen hatten einen warmherziges Ausdruck und reichte Rebecca seinen Arm. Nach kurzem Zögern und einem Schubser von Ellen hakte sie sich ein und Thomas geleitete seine „Schwiegertochter“ zu seiner Familie und zog auch Ellen mit. Demonstrativ stellte er sie neben Marlene nahm ihre Hand und legte sie in die Hand seiner Tochter: „ Das ist Dein Platz. Du scheinst eine Familie verloren zu haben aber Dir wurde eine neue geschenkt. Sei willkommen in der Familie Wolf!“ Rebecca war einfach nur sprachlos und hatte Tränen in den Augen gleichzeitig nahm sie Marlene in den Arm und küsste sie.
„Gott sei es gepriesen! Endlich!“ frohlockte Ellen, drehte sich um und sah die Lahnsteins denen gerade die Kinnlade bis auf den Boden gefallen war. Einzig Elisabeth lächelte und nickte…
Die Tanzfläche füllte sich und Thomas und Ellen gingen gemeinsam zur Theke wurden aber von Viktoria in ihrem Vorhaben gebremst und angehalten nicht wieder so zu versacken wie seinerzeit im Gestüt. Sie sah in zwei unschuldig blickende Gesichter und ging lachend zu ihren Töchtern.postende
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19.11.2012 | 06:34 Uhr
Ela29
Erfahrener Benutzer
Marlene genoss es das Rebecca ihr nicht von der Seite wich und ihre Hände nicht von ihr lassen konnte. Endlich kein verstecken mehr und einfach nur glücklich sein. In ihrem Übermut zog sie ihre Freundin ins Lager und gemeinsam entdeckten sie, dass eine Waschmaschine auch ein Mittel zum Zweck sein konnte…
Ellen sah sich im No Limits um und ihre Augen blieben an einer jungen Frau hängen. Sie verabschiedete sich von Thomas, der sie fragte was sie denn vorhabe. „ Jagen, mein Lieber.“ Zwinkerte und ging. Thomas sah wie Ellen auf eine Frau zuging und anfing sich mit ihr zu unterhalten. Auch Marlene und Rebecca entging nicht, nachdem sie sich vom Lager losreisen konnten, wie Ellen mit der jungen Frau auf den Ausgang zuging. Keiner von beiden gefiel was sie da sehen mussten denn das war nicht ihre Freundin….
In Anbetracht der Situation bat Elisabeth einige Tage später Ellen nach Königsbrunn um über Rebecca und ihrem Bruder zu reden. Justus begrüßte die junge Ärztin und gleichzeitig lief Tristan ihnen über den Weg. „Was machst Du hier? Du bist hier unerwünscht!“ grummelte Tristan sie an und kam ihr bedrohlich nah. „ Du kleiner feiger Adelspinkel, lass es einfach….geh und spiel mit Deinen Bauklötzchen!“ und dieses Mal war es Ellen die ein Schritt auf den jungen Grafen zuging. Ihre Nasen berührten sich fast als beide sich mit den Augen fixierten aber Tristan hielt diesem nicht stand und verschwand so schnell er konnte.
Ellen lachte in sich hinein und hätte um ein Haar Tanja umgerannt. „ Hmmm, nein sorry, immer noch kein Interesse.“ und ging zielstrebig in die Bibliothek wo Elisabeth sie erwartete.
„Ich danke Ihnen, dass Sie so schnell kommen konnten.“ begrüßte die Hausherrin Ellen. „ Die Situation ist nicht mehr tragbar. Tristan versucht bei jeder Gelegenheit Rebecca zu provozieren, schlimmer noch zu beleidigen. Wir brauchen eine Lösung für dieses Problem. Rebecca hat sich von der Familie distanziert und auch das ist nicht gut!“ fasste Elisabeth zusammen. Ellen beugte sich vor:“ Es scheint mir, dass sie sich um das Bild der Lahnsteins Sorgen machen aber wo ist das Menschliche, Gräfin? Oder sind Sie einfach nur sauer das Rebecca bei den Wolfs die Wärme und Herzlichkeit bekommt, die ihr hier versagt wird. Ich weiß, dass Sie versuchen Rebecca zu unterstützen aber es reicht nicht!“
„Natürlich bin ich darüber nicht begeistert wie der Rest der Familie meiner Stieftochter aus dem Weg geht aber glauben sie nicht, dass Rebecca auch einen Anteil Schuld hat?“ Ellen sah sie an:“ Welchen Fehler soll Rebecca begangen haben? Das einzige was sie getan hat ist, sich in Marlene zu verlieben!“ Ellen lehnte sich zurück:“ Wenn Sie den Schalter finden mit dem man Gefühle an und ausschalten kann, dann bin ich die Erste die Sie ansprechen wird. Nein, einzig Marlene kann man vorwerfen, dass sie zu lange gewartet hat. Aber glauben Sie mir Marlene ist sich bewusst darüber!“
„Aber was können wir machen dass sich die Lage zwischen den beiden Geschwistern entspannt? Elisabeth war ratlos. Ihr gegenüber zuckte mit den Schultern:“ Ich weiß es nicht….zusagen die Zeit heilt alle Wunden, ist auch nur eine Phrase.“ Die Gräfin sah Ellen an und fragte sie ob sie nicht Tristan reden könnte. Die wiederum verschluckte sich fast an ihrem Wasser: „Mit Tristan reden? Das geht nicht gut. Ich glaube auch nicht das er das möchte und ich ehrlich gesagt will es auch nicht!“ dabei stand sie auf und verabschiedete sich von Elisabeth, versprach Ihr aber auf Rebecca aufzupassen.
Nicht weit von Ellen lagen Marlene und Rebecca immer noch im Bett und sahen sich tief in die Augen. Marlene, streichelte leicht wie eine Feder, die nackte Haut Ihrer Liebsten. Ganz sanft glitt sie über Rebeccas Haut und konnte sich nicht sattsehen an ihr. Sie spürte die Gänsehaut die sich unter ihren Fingerkuppen bildete. Sie beugte sich zu Rebecca hinunter, küsste sie sanft auf den Mund und beide versanken in einen langen intensiven Kuss. Gleichzeitig spürte sie Rebeccas Hand auf ihrem Rücken, und genoss diese Berührungen. Mit ihren Fingern zeichnete sie Rebeccas Lippen nach. Seit dem Flaschendrehkuss war sie von diesem Mund fasziniert und jetzt bekam sie nicht genug von den Liebkosungen… Sie wollte mehr und bekam es auch…
Derweil ging Ellen durch die Eingangshalle von Königsbrunn um wieder auf Tanja von Lahnstein zu stoßen, sie sahen sich an und Tanja erhob als erste das Wort: „ Ich verstehe immer noch kein Interesse.“ Ihr gegenüber sah sie an, kam ihr sehr nahe und zwinkerte sie an: „ Na, vielleicht doch?!“ grinste und stapfte weiter und ließ Tanja wieder einmal sprachlos zurück.
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19.11.2012 | 06:35 Uhr
Ela29
Erfahrener Benutzer
Draußen kramte sie wieder nach ihren Zigaretten und dachte über das Gespräch nach. Sie wusste, dass Elisabeth es ehrlich meinte. Aber mit Tristan reden…Ellen hatte durchaus Verständnis für den jungen Grafen. Wer wollte schon am Tag seiner Hochzeit von seiner Braut verlassen werden und das auch noch für eine Frau. Aber sein gesteigerter Hass und die Fokussierung auf Rebecca waren schon grenzwertig. Mehr als grenzwertig und überlegte welche Diagnose sie ihm stellen würde…. Irgendeine Persönlichkeitsstörung…schizoid, paranoid, schizotypisch….Ellen zuckte mit den Schultern und war froh sich für die Neurologie entschieden zu haben. Jeder hatte eine Meise, nur bei Tristan war es krankhaft, dieses sagte ihr medizinischer Verstand.
Ende Oktober waren Marlene und Rebecca auf die Idee gekommen Ellen eine Freude machen indem sie ein Thanksgivingessen veranstalten mit allen Familienmitgliedern. Es sollte ein Dankeschön für sie sein da Ellen immer da war wenn sie Hilfe brauchten, insbesondere für Rebecca. Viktoria flüchtete aus ihrer Küche als sie das Chaos erblickte was die „Köchinnen“ anrichteten. Sie waren den ganzen Tag in der Küche, fluchten und lachten über ihre nicht vorhandenen Kochkünste und hatten doch eine Menge Spaß.
Gerade rechtzeitig zum verabredeten Treffen waren sie fertig geworden und die Zeit reichte dass sie einen kurzen Moment für sich hatten und diesen kosteten sie voll aus….
Voller Stolz präsentierten sie das typische amerikanische Essen und wider Erwarten war es sogar genießbar. Mittendrin sah Thomas in die Runde. „ Ellen ist dir mal aufgefallen das Du hier der einzige Single bist?! Macht Dir das nichts aus unter uns Paaren zu weilen?“ Marlene blieb die Spucke weg und sah wie Ellens Augen sich für einen Augenblick verdunkelten. Aber sie lächelte: „ Keine Angst, ich weide mich an Eurem Glück und wer weiß irgendwann wird es auch mich treffen. Aber bis dahin genieße ich und schweige, es muss ja auch schließlich Singles geben. Es hat ja auch Vorteile so als freier Agent…“ auch jetzt sah Marlene Ellen an und blickte in ein lächelndes Gesicht aber für einen Moment sah sie in die Seele des Menschen, dir ihr so viel gegeben hatte, und entdeckte Trauer und Schmerz.
Kim, die jüngste der Familie Wolf, sah den Gast an und ihre Neugierde wuchs denn niemand wusste genaueres über Ellen. „ Woher kommst Du eigentlich? Was ist mit Deiner Familie? Wie lange bleibst Du hier in Düsseldorf?“ fast salvenartig kamen die Fragen und erntete aus sieben Mündern ein entrüstest „KIM!“
Die befragte Person schmunzelte: „ Wie möchtest Du es denn hören? Frei nach Charles Dickens…ich wurde geboren…!“ Ellen beugte sich vor und sprach weiter: „ Ich bin im Ruhrgebiet geboren, als Säugling wurde ich adoptiert, meine Kind- und Jugendzeit war sehr schön. Ich habe Medizin in den USA studiert. Meine Eltern sind seit einigen Jahren tot. Ähm, was war da noch…mein Aufenthalt…mir wurde heute angeboten hier zu bleiben um weiter zu lehren und ich denke, dass ich es annehmen werde.“ Rebecca sprang auf und umarmte sie stürmisch, es freute sie, dass Ellen in Deutschland bleiben wollte. Aus einem holprigen Start in New York hatte sich in kurzer Zeit eine tiefe Freundschaft entwickelt. Auch Marlene war froh, dass Ellen das Jobangebot angenommen hatte denn für Rebecca war es wichtig. Ellen war der Fels in der Brandung für ihre Freundin. Aber auch sie hatte Ellen in ihr Herz geschlossen und merkwürdiger Weise war ausgerechnet sie diejenige die in Ellens Seele schauen durfte…
Nach dem Essen stand Ellen mit Marlene an der Fensterbank gelehnt: „ Ich hoffe Kim´s Fragestunde war nicht allzu schlimm für Dich und Papa ….“ Weiter kam sie nicht da Ellen sie an der Schulter berührte: „ mach Dir keine Sorgen alles ist in Ordnung.“ Sie sah die Ärztin an und glaubte ihr kein Wort:“ Wann erzählst Du mir von den Geschehnissen in New York?“ – Was soll ich Dir erzählen, ich habe es Dir doch vom leichten und schweren Weg berichtet!“ und gesellte sich zu Thomas und Emilio. Rebecca ging zu ihrer Freundin, nahm sie in den Arm und küsste sie „ Alles in Ordnung bei Dir?“ fragte sie zwischen zwei Küssen. „Ich habe immer gedacht ich sei ein Hasenfuss als ich mit meinen Gefühlen gekämpft habe aber da vorn steht der größte Feigling, so ein sturer Esel.“ Marlene war ernst und nachdenklich.
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